Was ist Taekwon-Do?

Allein in Deutschland betreiben ca. 70.000 Sportler diese faszinierende Verteidigungskunst.

Jeder kann Taekwon-Do lernen. Als ein abwechslungsreicher Breitensport fördert Taekwon-Do Kraft, Beweglichkeit, Motorik, Koordination und Kondition und erhält somit die Gesundheit und erhöht gleichermaßen die Lebensqualität. Durch das Training und den sportlichen Vergleich gewinnt der Taekwondoin Selbstvertrauen, Verantwortungsbewusstsein und Respekt.

Dass Taekwon-Do nicht nur ein Bewegungs- und Verteidigungssport ist, sondern auch tiefere Werte vermittelt, wird erst bei näherer Betrachtung deutlich. Charakterschulung und der respektvolle Umgang miteinander sind Elemente der asiatischen Philosophie, die diesen Sport prägen und für Song’s Taekwon-Do Schule unabdingbar sind.

Taekwon-Do lehrt dem aufmerksamen Schüler, dass jede Schwierigkeit, auch außerhalb der Trainingsräume, mit Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin gemeistert werden kann.

Aber das Wichtigste ist: Taekwon-Do macht viel Spaß!

Taekwon-Do ist ein System, welches die Anforderungen einer traditionellen asiatischen Kampfkunst mit den Ansprüchen eines modernen Breiten- und Leistungssportes erfüllt und harmonisch miteinander verbindet.

Taekwon-Do ist eine alte Kampfkunst aus Korea und bedeutet so viel wie "Der Weg des Fuß- und Handkampfes"

Wörtlich bedeutet Taekwon-Do:

  • Tae: mit dem Fuß stoßen/schlagen
  • Kwon: mit der Hand stoßen/schlagen
  • Do: der Weg, geistige Entwicklung

Parallel zur körperlichen und technischen Entwicklung im Taekwon-Do soll der Übende gleichbedeutend seine Persönlichkeit und seine charakterlichen Eigenschaften ent- und weiterentwickeln, um so die geistigen Ziele des Weges (Do) zu erreichen:

  • Höflichkeit
  • Integrität
  • Durchhaltevermögen
  • Selbstdisziplin
  • Mut | Unbezwingbarer Geist

Taekwon-Do teilt sich in fünf Überbereiche, welche sich gegenseitig bedingen und ergänzen:

  • Gibundumsang: Die Grundschule
  • Hyong: Formen / Kür
  • Taeryon: Kampfübungen
  • Hosinsul: Selbstverteidigung
  • Kyok Pa: Bruchtest

Die Geschichte des Taekwon-Do

Gegen Ende des Koreakrieges entwickelte der koreanische General Choi, Hong Hi aus den alten antiken koreanischen Kampfkünsten Soo Bak Gi, Taek Kyon und dem modernen japanischen Karate eine neue Kampfkunst. Nach neun Jahren Entwicklungszeit wurde dieser neuen Kampfkunst am 11. April 1955 der Name Taekwon-Do gegeben.

General Choi, Hong Hi schickte seine Schüler in alle Länder der Welt, um Taekwon-Do bekannt zu machen und zu verbreiten. 1965 besuchte ein koreanisches Demonstrationsteam die Bundesrepublik Deutschland und stellte Taekwon-Do der deutschen Öffentlichkeit vor. Mittlerweile ist Taekwon-Do in der ganzen Welt verbreitet und genießt seit 1988 olympische Anerkennung. Seit Sydney 2000 ist Taekwon-Do fester Bestandteil der olympischen Sommerspiele.