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CFA-Turnier | 05.10.2019

Unsere MMA-Kämpfer überzeugen bei internationalem Turnierdebüt!

Am vergangenen Samstag veranstaltete die “Change Fighting Academy“ ein Brazilian Jiu-Jitsu Turnier. Sportler aus vielen verschiedenen Ländern, u.a. Italien und Belgien, reisten zu diesem Event nach Ijsselstein in den Niederlanden.

Auch sechs Sportler des “MMA Team Song Rheine” unter Leitung von Trainer Alexander Froning traten an. Dieses MMA Team ist zugehörig zu “Song’s Taekwon-Do Schule Rheine” und erweitert seit bereits drei Jahren das Kampfsportangebot der Schule.

Gekämpft wurde nach den Regeln des Brazilian Jiu-Jitsu, welches eine Weiterentwicklung des Judo und Jiu-Jitsu darstellt.


Der Kampf mit GI (Kampfanzug) startet hierbei im Stand. Der Fokus liegt jedoch auf dem Bodenkampf, in welchen der Gegner so schnell wie möglich verwickelt werden soll.
Schläge und Tritte sind bei Wettkämpfen nach Brazilian Jiu-Jitsu Regeln untersagt, der Gegner soll durch Hebel- oder Würgetechniken zur Aufgabe gezwungen werden.
Kommt es in der regulären Kampfzeit von vier Minuten nicht zur Aufgabe, gewinnt der Kämpfer, der die meisten Punkte erzielt hat – die Kämpfer erhalten während des Kampfes für bestimmte Positionen und Aktionen, die für sie vorteilhaft sind, Punkte. So erhält man z.B. Punkte, wenn man es schafft, von einer ungünstigen Position (Rückenlage) in eine bessere (Oberlage) zu wechseln.


Nach wochenlangem intensiven Training sah Trainer Alexander Froning die Rheiner Sportler gut auf das Turnier vorbereitet, warnte jedoch vor einer zu hohen Erwartungshaltung: “Dieses Turnier ist das erste internationale Turnier unseres noch jungen Teams - gegründet 2016 – und dient in erster Linie dem Erlangen von Erfahrung. Gerade im Kampf mit dem GI sind wir noch ungeübt; wir können nicht auf unsere Erfahrung im Kampf ohne GI – unsere große Stärke - zurückgreifen. Wir wollen unsere Sportler daher nicht mit einer zu hohen Erwartungshaltung unter Druck setzen.”


Anfangs schien es tatsächlich so, als sei die Konkurrenz zu stark für die Rheiner Sportler. So musste sich Robert Dederer (24 Jahre, bis 70 kg) seinen Gegnern geschlagen geben. Zu Beginn des Kampfes erlangte sein Gegner einige Punkte und hielt danach nur noch taktisch klug seine Position, um seinen Vorsprung über die Zeit zu bringen.


Auch Gzon Govori (25 Jahre, bis 82,3 kg) musste sich äußerst unglücklich geschlagen geben. Er dominierte über die gesamte Kampfdauer, doch konnte seine Leistung nicht mit der Aufgabe des Gegners belohnen. Ein unglücklicher Minuspunkt für Gzon führte zur Niederlage nach Punkten.


Devid Schneider (17 Jahre, bis 88,3 kg) bei weitem jüngster Starter in dieser Gruppe, musste sich der viel größeren Erfahrung seiner Gegner geschlagen geben.


Doch die Rheiner Sportler ließen sich nicht von diesen teils sehr unglücklichen Niederlagen beeindrucken:
Magnus Gudat (39 Jahre, ebenfalls bis 88,3 kg) verpasste das Finale nur knapp, war im Kampf um die Bronzemedaille aber schon wieder voll fokussiert und konnte sich die Bronzemedaille sichern.


Fynn Drobietz (19 Jahre, bis 76 kg) rief all sein Können ab – und das war auch nötig in der Gewichtsklasse mit den meisten Teilnehmern bei diesem Turnier. Nach mehreren klaren Siegen musste er sich erst im Finale knapp nach Punkten geschlagen geben. Fynn ließ sich von keinem seiner meist älteren und erfahreneren Gegnern beeindrucken, kontrollierte stets das Kampfgeschehen und verdiente sich seine Silbermedaille in einer Gewichtsklasse mit fast 40 Teilnehmern souverän.


Die hochverdiente Silbermedaille für Fynn entfaltete ungeahnte Wirkung: im letzten Kampf des Tages mit Rheiner Beteiligung brachte Fabian Haking (23 Jahre, ab 100,5 kg) den großen Favoriten im Finale zur Aufgabe und sicherte sich die Goldmedaille.


Trainer Alexander Froning war beeindruckt von der Leistung seiner Schüler und merkte an: “Jeder hat heute sein Bestes gegeben und ich bin stolz auf das gesamte Team. Wir hatten in jedem Kampf unsere Chancen und werden weiter daran trainieren, unsere Chancen noch besser zu nutzen. Unser Dank gilt auch den Schulen, die uns in der Vorbereitung auf dieses Turnier unterstützt haben.” Abschließend stellte Froning zufrieden fest: “ Unser Team hat sich an diesem Tag kontinuierlich gesteigert. Wir haben gezeigt, dass wir aus unseren Niederlagen lernen und sie ist Positive umkehren können!”